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Haupt-Wahlveranstaltung der UWG Kraiburg am 21.02.2008 im Stolzbräu

Mit Michael Loher die Zukunft weiter gestalten

Die UWG setzt mit ihrem Bürgermeisterkandidaten auf Kompetenz, Erfahrung und Bürgernähe.

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Kraiburg am Inn lud ein zur zentralen Kommunalwahl-Informationsveranstaltung für Kraiburg, Ensdorf und Frauendorf am 21.02.08 im Gasthaus Stolzbräu in Kraiburg.

Wahlveranstaltung 2008, Ernst Kirmeier Mit einer Einleitungsrede begrüßte der UWG-Vorsitzende Ernst Kirmeier die Gäste. Dabei sparte er nicht mit Kritik an einigen CSU-Abgeordneten, die in jüngster Zeit Äußerungen wie "Wir haben einen heißen Draht nach oben" und "Nur wir haben die Beziehungen nach München und Berlin" von sich gaben. Doch was, so fragte Kirmeier, nützen uns diese Verbindungen, wenn wir seit 35 Jahren auf die A 94 warten müssen, wenn der zweigleisige Bahnausbau nicht kommt und wenn Steuergelder für Prestigeobjekte verschwendet werden, die keiner braucht?"

"Wir sind hier in Kraiburg und brauchen sachliche, partei- und fraktionsübergreifende Politik!" Dass dies möglich ist, so Kirmeier weiter, bewiesen die letzten 6 Jahre im Gemeinderat. Dank der guten Sitzungsvorbereitung durch den Bürgermeister Loher kam es in den ca. 100 Sitzungen bei 814 Beschlüssen in 738 Fällen (91 %) zu Entscheidungen ohne Gegenstimmen. Informationen, Sachverstand und ein gutes Gewissen waren Grundlage für die Entscheidungsfindung.

Kirmeier reagierte in seiner Rede auf Behauptungen, dass der Kandidat der UWG nicht bürgernah sei, mit zahlreichen Beispielen, die das Gegenteil bewiesen. Er zeigte, dass die Einbindung der Anwohner in die Ortskernsanierung oder die Anhörung der Anwohner am neuen Volksfestplatz Nähe zum Bürger demonstrierten. Bürgermeister Loher, so Kirmeier weiter, verfüge über Gemeinschaftssinn, "Denn wer sonst könne so viele Menschen für die Pflege des Schlossberges, und das nachhaltig, motivieren?"

Verhandlungsgeschick und Sachkompetenz bewies M. Loher bei seinen Auftritten im Ordinariat, bei der Regierung und anderen Behörden. Damit sich Kraiburg auch in Zukunft positiv entwickeln kann, rief Kirmeier die Gäste dazu auf, den bürgernahen, kompetenten, erfahrenen und unabhängigen Bürgermeister Michael Loher am 2.3.2008 wieder zu wählen.

Wahlveranstaltung 2008, Michael Loher Nachdem der Bürgermeisterkandidat seine Mannschaft vorgestellt hatte, ergriff er das Wort und ließ die vergangenen 6 Jahre, unterstützt durch eine Powerpoint-Präsentation, Revue passieren. Als er am 1.5.2002 das Amt des Bürgermeisters für die Marktgemeinde übernahm, fand er nach seinen Worten folgende Zustände vor: 2 offene Baustellen (Marktplatz, Kanalisation), diverse Abrechnungsüberhänge (z. B. Feuerwehrhaus in Guttenburg) und nur die gesetzlich vorgeschriebenen finanziellen Rücklagen im Haushalt. Die Bewältigung dieser und der zukünftigen Aufgaben forderten einen Vollzeitbürgermeister, der dieses Amt aber nur nebenamtlich begleitet.

Dank seiner enormen Belastbarkeit und seines starken Willens, für Kraiburg das Beste zu erreichen, wurde jeder Bürger Zeuge, wie sich Kraiburg unter dem neuen Bürgermeister mit seinem Gemeinderat veränderte. Im Außenbereich wurden z. B. Brücken saniert sowie Hofzufahrten und Straßen asphaltiert. Eine umfassende Ortkernsanierung mit Erneuerung von Straßen und Errichtung von Parkplätzen begann. Für die Kindergärten wurden Defizitübernahmeverträge geschlossen, die Schule erhielt neue Ausstattungen. Der Bauhof und die Feuerwehren erhielten neue Fahrzeuge und vieles mehr.

Es entstanden ARGEs, die z. B. das neue Marktblatt gestalteten. In enger Zusammenarbeit mit dem TV Kraiburg erhielt dieser einen neuen Übungsplatz, mit dem Gewerbeverband entstanden Ortseingangstafeln u.s.w. Eine herausragende Leistung von Bürgermeister, Gemeinderat und engagierten Bürgern, so Loher, war die Schaffung des neuen Volksfestplatzes und Kraiburg's erste Leistungsschau. Diese ermöglichte, dass sich das Kraiburger Gewerbe zu Hause vorstellen konnte und die Marktgemeinde bis weit über die Kreisgrenze hinaus bekannt wurde.

Bürgermeister Loher bedankte sich an dieser Stelle besonders bei seinen Stellvertreter-Bürgermeistern, bei den Marktgemeinderäten, bei der Verwaltung und beim Bauhof für die gute Zusammenarbeit.

Für die Zukunft sieht der Bürgermeisterkandidat seine Schwerpunkte in der Unterstützung der Familien (Mittagsbetreuung in der Schule, Neubau des Kindergartens und Ausbau zum Familienzentrum, ehrenamtliche Jugendarbeit, Ausweisung preisgünstigen Baugrundes am alten Volksfestplatz).

Das Gewerbe möchte er mit seinem neuen Gemeinderat unterstützen, indem weitere Gewerbeflächen ausgeschrieben werden und der Bau eines 4-armigen Kreisverkehrs forciert wird.

Für 2009 ist wieder eine Leistungsschau geplant. Beim Städtebau sollen die Sanierung der Guttenburger Straße vorangetrieben und neue ortskernnahe Parkplätze geschaffen werden. Außerdem stehen der Bau einer Fluchttreppe am Haus der Musik und der Fortbestand der Säle im Bischof-Bernhard-Haus an. Öffentliche Gebäude sollen in ein Energiekonzept eingebunden werden und vieles mehr.

Für die Landwirtschaft stehen weiterhin die Asphaltierung von Hofzufahrten und andere notwendige Maßnahmen auf dem Programm. Die Feuerwehren sollen die notwendigen Ausstattungen möglichst unbürokratisch erhalten. Das alles, so Michael Loher, kann nur erfolgen, wenn die Gewerbeeinnahmen und die Rückführung aus der Einkommenssteuer weiter so fließen und wir die maßvolle Sparsamkeit mit den uns anvertrauten Geldern fortsetzen.

In der anschließenden Diskussion kamen Fragen zur Mittagsbetreuung und Parksituation in der Langgasse auf, um deren Beantwortung sich der Bürgermeister nach der nächsten Gemeinderatssitzung kümmern kann.

Michaela Baumgart

Wahlveranstaltung 2008

Wahlveranstaltung 2008

Wahlveranstaltung 2008

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