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Impressum

* Christbaumentsorgung der UWG Kraiburg

* Mit Michael Loher weiter die Zukunft gestalten

* Einmal Kraiburger, immer Kraiburger

* Michael Loher will «stabile Finanzpolitik» fortsetzen

* UWG-Liste für den Gemeinderat

* UWG entsorgt 300 Christbäume

* Michael Loher kandidiert erneut

* Neue Führung bei der UWG

* Auszahlung der Zuschüsse zugesichert

* Kommunalwahl war das Highlight

* Viel Spaß beim Indianerfest

* Familientag der UWG

* Von der Bank ins Rathaus

* Loher: Bürger sollen mit anpacken

* Ehrung der UWG-Gründer Georg Baumann und Karl Lehmann

* Vorstellung des UWG-Bürgermeister-Kandidaten Michael Loher

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Marktblatt Januar 2012

Christbaumentsorgung der UWG Kraiburg - über 350 Bäume eingesammelt

Auch in diesem Jahr waren wieder viele freiwillige Helfer der UWG Kraiburg im Einsatz, um die ausgedienten Christbäume der Kraiburger Bevölkerung einzusammeln. In diesem Jahr waren es sage und schreibe 350 Stück – so viele wie noch nie zuvor. Die Aktion, die alljährlich von Erich Unterforsthuber organisiert wird, hat sich eingebürgert in Kraiburg und wird von den Bürgern sehr gerne angenommen.

Anette Lehmann, 1. Vorstand der UWG freute sich besonders darüber, dass sich über die Hälfte der UWG-Mitglieder aktiv an der Christbaumentsorgung beteiligt haben. Sei es mit dem zur Verfügung stellen eines Fahrzeugs mit Anhänger, dem Einsammeln der Bäume oder der kulinarischen Versorgung der Beteiligten – viele helfende Hände waren zur Stelle. Ihr besonderer Dank galt auch der Familie Mandl für die Überlassung der Halle zur Brotzeit und denjenigen, die nicht dabei sein konnten, aber zum Beispiel einen Kuchen gebacken und spendiert haben.

Bei so viel Zustimmung und helfenden Händen wird es wohl auch im nächsten Jahr wieder heißen: Auf geht`s zur Christbaumentsorgung der UWG Kraiburg.

H. Bauerfeind

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Waldkraiburger Nachrichten vom 27.02.2008

Mit Michael Loher weiter die Zukunft gestalten

Mit Michael Loher die Zukunft weiter gestalten - die UWG Kraiburg setzt mit ihrem Bürgermeisterkandidaten auf Kompetenz, Erfahrung und Bürgernähe.

Kraiburg - «Wir sind hier in Kraiburg und brauchen eine sachliche, partei- und fraktionsübergreifende Politik» - dies sagte UWG-Ortsvorsitzender Ernst Kirmeier zu Beginn der Informationsveranstaltung im Gasthaus Stolzbräu. In seiner Ansprache betonte er, dass diese Politik möglich sei. «Das beweisen die letzten sechs Jahre im Marktgemeinderat unter der Federführung von Michael Loher.» Der amtierende Bürgermeister stellte anschließend seine Mannschaft vor, «eine Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikern und neu engagierten Frauen und Männern».

Mittels einer Power-Point-Präsentation gab Loher einen Überblick über die vergangenen sechs Jahre. Sie waren geprägt von einer großen Vielfalt von abgeschlossenen und laufenden Aufgaben. «Zwei offene Baustellen wie der laufende Kanalbau und die Maßnahme am Marktplatz nahmen die erste Zeit des Arbeitens ein», informierte der Bürgermeister. Aber gemeinsam mit dem Marktgemeinderat sei an einem Strang gezogen worden. Bald konnten nach seinen Worten parallel zum Kanalbau neue Projekte in Angriff genommen werden - im Blick aber immer die Haushaltskonsolidierung.

In seinem Bericht ging der Bürgermeister detailliert auf das große Volumen der Maßnahmen ein. Dabei griff er die «finanziell größten und vertraglich schwierigsten Projekte» heraus: Im Außenbereich wurden Brücken saniert beziehungsweise neu gebaut. Straßen und Hofzufahrten erhielten eine neue Asphaltdecke. Eine umfangreiche Ortskernsanierung mit Erneuerung von Straßen und Errichtung von Parkplätzen begann.

Für die Kindergärten wurden Defizitverträge geschlossen und die Grundschule erhielt neue Ausstattungen. Bauhof und Feuerwehr Kraiburg wurden mit neuen Fahrzeugen ausgestattet.

In Arbeitsgemeinschaften wurden Marktblattneugestaltung, Broschüren und Ortspläne vorangetrieben und der Marktgemeinderat stimmte dem Beitritt zum Tourismusverband Inn-Salzach zu. In enger Zusammenarbeit mit dem Turnverein Kraiburg erstellte die Gemeinde den Trainingssportplatz.

Des Weiteren sei das Kulturleben mit den Ortsvereinen gesteigert worden. «Mit Unterstützung des Marktes konnten zusammen mit dem Gewerbeverband die Ortseingangstafeln aufgestellt werden.»

Viele Aktionen und kulturell wichtige Einsätze wurden unterstützend mit dem Kulturkreis durchgeführt. So erinnerte Bürgermeister Loher an den Kreuzweg zum Schlossberg, an die Archivrückholung aus München, die Hammerschmiede in Maximilian und die Schusterschleif.

Die Erstellung des neuen Festplatzes war nach Worten Lohers nicht nur «sehr wichtig zum Erlangen von neuem Baugrund auf dem alten Volksfestplatz, sondern erbrachte auch mit den anschließenden Flächen neuen Gewerbegrund für den Markt». Die zur Einweihungsfeier des neuen Platzes abgehaltene dreitägige Leistungsschau habe das Ansehen des Marktes Kraiburg gesteigert.

Für die zukünftige Arbeit sieht der Bürgermeisterkandidat seine Schwerpunkte in der Unterstützung der Familien wie bei der Ganztagsbetreuung und in den Freizeiteinrichtungen. Die Ausweisung von weiterem Gewerbegrund und der Bau des Kreisverkehrs an der Watzmannstraße sollen neben der erneuten Ausrichtung einer Leistungsschau, der Ortskernsanierung, dem Saalerhalt im Bischof-Bernhard-Haus ebenso wie das notwendige Energiekonzept an öffentlichen Gebäuden Schwerpunkte in der kommenden Amtsperiode sein.

Weitere Asphaltierungsmaßnahmen auch im Hofzufahrtenbereich und das Schwimmbad sollen nicht hinter den notwendigen Anschaffungen bei Feuerwehr und Bauhof zurückstehen. Loher: «Nach wie vor muss eine solide und verwirklichbare Finanzpolitik mit gezielten Investitionen für die Zukunft die Hauptrolle spielen.» re

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Waldkraiburger Nachrichten vom 08.01.2008

Bürgermeisterkandidat Michael Loher Einmal Kraiburger, immer Kraiburger

Seit fast sechs Jahren ist Michael Loher nun Bürgermeister in Kraiburg. In dieser Zeit war er nach seinen Worten in fast allen Haushalten der Marktgemeinde zu Gast. Er gratuliert zu runden Geburtstagen und Hochzeitsjubiläen.

Diese Besuche bieten ihm die Möglichkeit «am Bürger zu bleiben» und mit den Kraiburgern zu reden. Bei manchen bleibe er zehn Minuten, manchmal dauern die Gespräche bis zu einer Stunde. «Ich bin hier geboren und werde auch hier sterben», sagt der bekennende Kraiburger. Deshalb wolle er das für die Marktgemeinde einsetzen, was er habe. Bürgermeister zu sein, bedeutet für den 51-Jährigen daher auch, einen «dienenden Job auszuüben». Außerdem helfe er gerne. Seine Großmutter habe während des Krieges den Leuten Brot gegeben. Sie habe versucht zu helfen, diese Ader habe auch er.

Hier zieht Loher Parallelen zu der Art und Weise wie er aufgewachsen ist. Zwei Internate habe er «mitgemacht». Er war im Knabenseminar in Traunstein und anschließend in Waldram. In dieser Zeit habe er viel von den Geistlichen gelernt. «Ordensleute haben mich geprägt.»

Das Theologie-Studium brach Loher nach drei Semestern ab, weil er seine Frau kennen gelernt hatte. Er habe sich nicht mehr als Voll-Theologe gesehen und habe sich für eine eigene Existenz entschieden. «Ich wollte nicht abhängig sein.» Noch während der Ausbildung bei der Sparkasse hat er geheiratet und bezog das Haus am Schweppermannring. Er bereue seinen Studienabbruch nicht - «das ist abgehakt».

Der Bürgermeister bezeichnet sich als «politischen Quereinsteiger». Seit 1996 engagiere er sich und war Gründungsmitglied der Kraiburger Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG).

Wenn der 51-Jährige entspannen möchte, steht Schlafen an erster Stelle. Als «Passion» bezeichnet er hingegen Fußball und nennt TV Kraiburg, Wacker Burghausen und FC Bayern: «Aber nur wenn sie arbeiten, sonst pfeife ich.»

Und welche Person der Geschichte blieb dem amtierenden Bürgermeister aus seiner Studienzeit im Gedächtnis? Michael Loher nennt Thomas von Aquin, der als einer der wirkmächtigsten Philosophen und Theologen der Geschichte angesehen wird. Die Werke des Italieners hätten ihn nachhaltig beeinflusst. uho

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Waldkraiburger Nachrichten vom 19.11.2007

Bürgermeisterkandidat Michael Loher Michael Loher will «stabile Finanzpolitik» fortsetzen

Die Unabhängige Wählergemeinschaft schickt wieder Amtsinhaber Michael Loher ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters in der Marktgemeinde Kraiburg. Einstimmig wurde er in der Aufstellungsversammlung nominiert.

Ortsvorsitzender Ernst Kirmeier kommentierte das eindeutige Ergebnis für Loher mit den Worten: «Es kann der Gemeinde und den Bürgern nichts besseres passieren als wieder ein Bürgermeister Michael Loher.» Dieser gab bei seiner Vorstellung einen kurzen Rückblick auf die Zeit seit 1996, als er zunächst als Gemeinderat gewählt wurde. «Vor allem die Baulandpolitik «Ensdorfer Wiesn» hat uns von der UWG damals auf den Plan gerufen», so Loher. Als Bürgermeister seit 2002 habe er «eine einwandfreie Finanzpolitik betrieben» nach dem Motto «sparen, Schulden abbauen und gezielt investieren».

Diese stabile Finanzpolitik will Loher auch nach der Wahl weiterführen, sie sei «das A und O der Gemeindepolitik». Überdacht werden müsse die Baulandpolitik, «denn die Bauland-Ressourcen in der Gemeinde sind sehr eingeschränkt und deshalb entsprechend vorsichtig zu handhaben». Der Bürgermeister weiter: «Auch notwendige Reformen in der Verwaltung werden durchgezogen», denn es habe sich als wichtig herausgestellt, «dass der Bürgermeister der größten Gemeinde auch Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft ist».

Die Liste für den Gemeinderat der UWG Kraiburg (siehe Infoblock) führt ebenfalls Michael Loher an. Ortsvorsitzender Ernst Kirmeier brachte bei der Listenaufstellung seine Freude darüber zum Ausdruck, «dass wir mehr Bewerber als Listenplätze haben». In zwei Blöcken und Wahlgängen wurde über die Gemeinderatsliste abgestimmt. Im ersten Block war die Reihenfolge der ersten acht Platzierungen bereits durch die Vorstandschaft festgelegt, die Reihenfolge auf dem zweiten Block wurde durch die Mitglieder an diesem Abend festgelegt.

Michael Loher meinte zur Gemeinderatsliste der UWG: «Ich freue mich, dass wir eine so gemischte Liste zusammengebracht haben.» Ernst Kirmeier ergänzte für den bevorstehenden Wahlkampf: «Ich wünsche mir, dass die Auseinandersetzung mit den Kandidaten der anderen Parteien von gegenseitigem Respekt geprägt sein wird.» ng

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Waldkraiburger Nachrichten vom 19.11.2007

UWG-Liste für den Gemeinderat

Mit 16 Kandidaten sowie drei Ersatzkandidaten geht die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Kraiburg in die Gemeinderatswahlen im kommenden März. Bürgermeister Michael Loher ist auf Platz eins gesetzt, gefolgt vom Ortsvorsitzenden Ernst Kirmeier.

Die weiteren Kandidaten: 3 Alfons Wastlhuber, 4 Michaela Baumgart, 5 Gerhard Preintner, 6 Franz Kifinger, 7 Anette Lehmann, 8 Erich Unterforsthuber, 9 Sieglinde Huber, 10 Mathias Schillmaier, 11 Dieter Spyra, 12 Josef Köppl, 13 Gerhard Wastlhuber, 14 Thomas Haunreiter, 15 Richard Wimmer, 16 Thomas Mussnig. Ersatzkandidaten: Siegbert Bauerfeind, Günther Gaida, Herbert Kirchberger. ng

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Waldkraiburger Nachrichten vom 31.01.2007

Christbaum-Entsorgung 2007 UWG entsorgt 300 Christbäume

Zum wiederholten Mal hat die UWG Kraiburg den Bürgern des Gemeindegebietes den Service der kostenlosen Christbaumentsorgung angeboten.

Mit mehreren Traktoren machten sich drei Trupps auf, um die rund 300 am Straßenrand bereitgestellten Christbäume aufzunehmen. Diese werden bei verschiedenen UWG-Mitgliedern gelagert und später als Brennmaterial genutzt.

Die rund 20 Helfer konnten sich bei einer anschließenden Brotzeit erholen. Auch im kommenden Jahr will die UWG Kraiburg den Bürgern diesen Service anbieten.
Foto: re

Weitere Fotos von der UWG-Christbaum-Entsorgungsaktion 2007

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Waldkraiburger Nachrichten vom 29.01.2007

Michael Loher Michael Loher kandidiert erneut

Kraiburg (ng) - Bürgermeister Michael Loher stellt sich im kommenden Wahljahr wieder für das Amt des Bürgermeisters zur Verfügung.

Dies gab Loher auf der Jahreshauptversammlung der Unabhängigen Wählergemeinschaft in der Wuhrmühle bekannt. Seine Entscheidung wurde von den UWG-Mitgliedern mit viel Beifall aufgenommen.

36 Mitglieder hat die UWG zurzeit nach Auskunft ihres Vorsitzenden Ernst Kirmeier, und die Zahl steigt nicht nur, sondern die Mitglieder zeigen starkes Engagement. «So sind wir in der Lage, auch in der Zeit zwischen den Wahlen präsent und aktiv zu sein», stellt Kirmeier erfreut fest.

Seinen besonderen Dank sprach der Vorsitzende neben den aktiven Mitgliedern und der Vorstandschaft an Mathias Schillmaier aus, dessen Haus immer für die UWG zur Verfügung stehe.

Schriftführerin Michaela Baumgart zeigte in ihrem Bericht die verschiedenen Aktivitäten, beispielsweise das Sommerfest oder das Ferienprogramm, auf. Schatzmeister Dieter Spyra erfreute die Mitglieder mit der Feststellung, dass im abgelaufenen Jahr ein Überschuss erwirtschaftet wurde und die Kasse einen zufriedenstellenden Stand aufweist.

Bevor Bürgermeister Michael Loher die nicht nur von den UWG-Mitgliedern lange erwartete Entscheidung über eine erneute Kandidatur bekannt gab, zog er ein ausführliches Fazit über die bisherige Amtszeit. Dank sagte er der UWG für die 50 Arbeitsstunden zur Sanierung und Umgestaltung des Schwimmbades zu seinem Geburtstag, wofür annähernd 20000 Euro eingegangen seien. «Die ersten Planungen dafür gehen in diesen Tagen an», so Loher.

Als sehr erfreulich bezeichnete er die Verlegung des neuen Festplatzes in das Gewerbegebiet, «dies ist ein Schritt zur weiteren Entwicklung des Ortes». Er äußerte sich zuversichtlich, dass der Platz bis zur Leistungsschau und dem anschließenden Volksfest im Mai fertiggestellt sein wird.

Erfreut zeigte sich Loher auch darüber, dass in absehbarer Zeit wieder der ehemalige Penny-Markt zur Versorgung der Einwohner im Ortszentrum geöffnet werde. Es sei zwar nicht möglich gewesen, einen Discounter für die Räumlichkeiten zu gewinnen, doch ziehe der Getränkemarkt Rannetsperger sowie der Öko-Korb Schranner ein und biete ein ansprechendes Angebot an. Um diese vor allem für ältere Mitbürger notwendige Grundversorgung im Ortskern zu ermöglichen, habe er persönliche Maßnahmen ergriffen.

Neu durchdacht und organisiert werden muss nach Meinung des Bürgermeisters für die Zukunft die Baulandpolitik, da es sonst immer schwieriger werde, einen ordentlichen Haushaltsplan aufzustellen. «Wir haben den Haushalt in den Griff bekommen, die Haushaltkonsolidierung ist geglückt», hob Loher als eines der wichtigsten Ziele des derzeitigen Gemeinderates heraus. Geglückt sei es endlich auch, wieder Gewerbegrund anbieten zu können. Schließlich wolle die Gemeinde unbedingt auch die Trinkwasserversorgung in eigener Hand behalten, «auch wenn dies immer wieder großen finanziellen Aufwand bedeutet».

Schließlich begründete Loher seine Entscheidung, noch einmal für das Bürgermeisteramt zu kandidieren: «Das Amt fordert unglaublich viel Kraft, denn es war sehr viel aufzuarbeiten sowie neue Wege und Perspektiven aufzuzeigen. Die Aufgabe lautet aber, bis 2014 angefangene Wege weiter zu beschreiten und zu einem Abschluss zu bringen. Abgesprochen mit der Familie: Ich lege noch einmal sechs Jahre drauf und kandidiere noch einmal.»

Vorsitzender Kirmeier kommentierte nach langem Applaus der Mitglieder die Entscheidung: «Herzlichen Dank, dass Du Deine Arbeitskraft noch einmal zur Verfügung stellst. Das ist ein guter Tag für die UWG, aber genauso für den Markt Kraiburg.»

Bericht zur Jahreshauptversammlung 2007

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Waldkraiburger Nachrichten vom 12.04.2006

Vorsitz neu 2006 Neue Führung bei der UWG

Kraiburg (ng) - Die Unabhängige Wählergemeinschaft hat eine neue Führungsspitze. Auf der Jahreshauptversammlung wählten die Mitglieder Ernst Kirmeier zum Vorsitzenden und Erich Unterforsthuber zu seinem Stellvertreter.

Die bisherigen Vorsitzenden Gerhard Preintner und Ute Vetter hatten nicht mehr kandidiert.

In seinem Rechenschaftsbericht führte Gerhard Preintner die verschiedenen Aktivitäten im politischen und gesellschaftlichen Bereich auf. Besonders hob er die Spende einer Sitzbank für den Marktplatz sowie den großen Zuspruch beim Einsammeln der Christbäume nach der Weihnachtszeit hervor. Diese Aktion werde auf jeden Fall weitergeführt. 33 Mitglieder zählt die Unabhängige Wählergemeinschaft zurzeit.

Der Kassenbericht von Dieter Spyra zeigte geordnete Finanzen auf. Dank der Spenden durch die Gemeinderatsmitglieder konnte im vergangenen Jahr ein kleines Plus erreicht werden.

Gut vorbereitet gingen die Neuwahlen mit einstimmigen Ergebnissen für die Kandidaten zügig über die Bühne. Das Ergebnis: Vorsitzender Ernst Kirmeier, Zweiter Vorsitzender Erich Unterforsthuber, Schatzmeister Dieter Spyra, Schriftführerin Michaela Baumgart, Beirat Matthias Schillmaier und Alfons Wastlhuber, Pressereferentin Hedwig Wimmer, Kassenprüfer Gerhard Wastlhuber und Josef Köppl.

Der neue Vorsitzende dankte seinem Vorgänger und der alten Vorstandschaft für die geleistete Arbeit und betonte: «Wir sind eine sehr gut arbeitende Gruppe, trotzdem muss es unser Ziel sein, die Gemeinschaft für weitere Mitglieder und Interessenten offen zu halten.» In einer ausführlichen Diskussion wurden vielfältige Möglichkeiten weiterer Aktivitäten besprochen.

Angesprochen aus der Versammlung, ob er bei den nächsten Wahlen wieder zur Kandidatur für das Bürgermeisteramt bereit sei, antwortete Bürgermeister Michael Loher, dass er diese Entscheidung rechtzeitig zum Jahreswechsel treffen werde.

Die Zusammenarbeit im Gemeinderat über Parteigrenzen hinweg bezeichnete er als in Ordnung. «Im Gemeinderat müssen Mehrheiten gefunden werden, um die angestrebten Ziele weiter verfolgen zu können.» Als ausgezeichnetes Beispiel für die Zusammenarbeit und das Engagement des Rates bezeichnete er die vor kurzem erstmals durchgeführte Klausurtagung an einem Samstag mit sechs Themenschwerpunkten. Der Anstieg der Neuverschuldung im aktuellen Haushalt «dient neuen Investitionen in die Zukunft», so der Bürgermeister.

Bericht zur Jahreshauptversammlung 2006

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Waldkraiburger Nachrichten vom 25.11.2003

Auszahlung der Zuschüsse zugesichert

Kraiburg (ng) - Bestens besucht war die Jahreshauptversammlung der Unabhängigen Wählergemeinschaft beim Schmiedwirt in Ensdorf, bei der die Gelegenheit zur Diskussion intensiv genutzt wurde.

In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte Vorsitzender Gerhard Preintner an die verschiedenen Aktivitäten des abgelaufenen Jahres vom Besuch des Starkbieranstiches bis hin zur Beteiligung am Ferienprogramm.

Der Kassenbericht von Dieter Spyra zeigte auf, dass die UWG in erster Linie von den Mitgliedsbeiträgen sowie den Spenden der Gemeinderäte lebt und nur über ein sehr geringes finanzielles Guthaben verfügt.

In der Diskussion lobte Bürgermeister Michael Loher die Zusammenarbeit im Gemeinderat unabhängig von der jeweiligen Fraktion, er wünsche sich aber noch mehr Anregungen bei der Themenwahl, der Aufgabenlösung und der Entscheidungsfindung. Unzufrieden zeigte sich Loher mit der Park- und Beschilderungssituation am Marktplatz. Hier werde aber sicher im Frühjahr 2004, wenn dann auch der Brunnen wieder aufgestellt wird, Abhilfe geschaffen. Erfreut zeigte sich der Bürgermeister darüber, dass die Regierung von Oberbayern dieser Tage telefonisch die Auszahlung der Zuschüsse für die Marktplatzsanierung zugesichert hat.

Loher freute sich auch darüber, dass es in diesem Jahr für Kraiburg keinen Nachtragshaushalt geben wird und dass dieser Haushalt ohne die Einbeziehung von spekulativen gemeindeeigenen Baugrundstücken aufgestellt wurde.

Bericht zur Jahreshauptversammlung 2003

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Waldkraiburger Nachrichten vom 12.12.2002

Kommunalwahl war das Highlight

Kraiburg (ng) - Das abgelaufene Jahr stand bei der Unabhängigen Wählergemeinschaft ganz im Zeichen der erfolgreichen Kommunalwahl im März. Dies wurde auf der Jahreshauptversammlung der UWG deutlich.Doch nicht nur im Wahlkampf war die UWG aktiv.

Vorsitzender Gerhard Preintner sowie Schriftführerin Michaela Baumgart zeigten viele Aktivitäten auf, die von der Beteiligung am Ferienprogramm über ein Grillfest bis zur Beteiligung an der Marktplatzeinweihung reichten.

Schatzmeister Dieter Spyra konnte von einer recht zufriedenstellenden finanziellen Situation der UWG berichten. Trotz der vielen Ausgaben wurde ein kleines Polster erwirtschaftet.

Bürgermeister Michael Loher berichtete in seinem Grußwort viel Interessantes, aber auch Heiteres aus dem Leben eines Bürgermeisters. In der abschließenden Diskussion wurde deutlich, dass ab dem kommenden Frühjahr wieder verstärkt in die Öffentlichkeitsarbeit eingestiegen werden soll.

Bericht zur Jahreshauptversammlung 2002

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Waldkraiburger Nachrichten vom 04.09.2002

Indianerfest5 Viel Spaß beim Indianerfest

Im Rahmen des Kraiburger Ferienprogramms hatte die Unabhängige Wählergemeinschaft die Teilnehmer zu einem Indianerfest nach Peterskirchen eingeladen.

Neben den zahlreichen Spielen begeisterte die Kinder vor allem die Indianer-Atmosphäre mit Tipis, Lagerfeuer und «echten» Indianern. Selbst schnitzten sie sich Spieße, um damit dann Würstl, Fleisch oder Brotscheiben über dem Lagerfeuer zu grillen (unser Bild).

«Gefangene» wurden genommen und an den Marterpfahl gebunden, doch nach erfolgreicher Befreiung konnten diese wieder in den dunklen Wald flüchten.

Zum Ausklang wurden schließlich Indianer-Erlebnisse im Tipi oder am Feuer erzählt. Foto: ng

Weitere Fotos vom Indianerfest

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Waldkraiburger Nachrichten vom 10.08.2002

Grillfest Familientag der UWG

Zum Familientag hatte die UWG Kraiburg eingeladen. Nach dem Besuch des Heimatmuseums mit einer Führung durch Bürgermeister Michael Loher ging es mit den Rädern zur Einkehr in die Wuhrmühle, ehe der alte und neue Hochbehälter angesteuert und durch Hans Schiller erklärt wurde.

Den Abschluss bildete ein zünftiges Grillen im Garten der Familie Schillmaier, bei dem es sich Ortsvorsitzender Gerhard Preintner nicht nehmen ließ, selbst am Grill zu stehen (unser Bild). Foto: ng

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Waldkraiburger Nachrichten vom 05.03.2002

Foto Michael Loher Von der Bank ins Rathaus

Kraiburg (pg) - Die Nacht war lang. Erst im Morgengrauen ging die Feier zu Ende: Michael Loher von der Unabhängigen Wählergemeinschaft ist der neue Bürgermeister von Kraiburg. Mit 50,9 Prozent der Stimmen hat er zu seiner eigenen Überraschung bereits im ersten Wahlgang am Sonntag das Rennen um das höchste Amt in der Marktgemeinde für sich entschieden. Mit einem "knappen Ergebnis" hatte der Nachfolger von Alois Schlagmann schon gerechnet - aber "sicher nicht" damit, dass er bereits jetzt allen Grund hat zu feiern.

Bis spät in die Nacht hinein musste Michael Loher erst einmal seine Pflichten erledigen. "Bis zwei, halb drei Uhr morgens haben wir die Stimmen für die Kreistagswahl ausgezählt", sagt er. Dann aber stand das vorläufige amtliche Endergebnis - und schließlich ging’s dann noch ein bisschen zum Feiern.

Michael Loher nimmt an, dass ihn seine "Grundaussage", das Amt des Bürgermeister hauptamtlich auszuführen, in den entscheidenden Vorteil gegenüber seinen Mitbewerbern Dr. Herbrt Heiml von der CSU und Werner Schreiber von der SPD gebracht hat. Für den Fall seiner Wahl hatte Loher angekündigt, seinen Job bei der Sparkasse aufzugeben und sich dann voll und ganz den Aufgaben zu widmen, die sich dem Gemeindeoberhaupt stellen - ohne allerdings formal aus dem neben- ein hauptamtliches Amt zu machen (wir berichteten).

Wann er nun seinen Job bei der Bank aufgibt, "kann er jetzt noch nicht sagen". Da muss Loher erst noch mit seinem Chef reden.

Im neuen Gemeinderat fallen auf die CSU wieder acht Sitze, auf die SPD erneut drei. Die Fraktion der UWG wächst: Die Unabhängige Wählergemeinschaft hat die beiden Mandate der Liste Junge Bürger, die nicht mehr zur Wahl angetreten ist, für sich erringen können und hat nun zusammen mit den neuen insgesamt fünf Sitze im Gemeinderat. "Die UWG ist als kompakte Mannschaft aufgetreten. Sie hat sich in der Öffentlichkeit gut präsentiert und gut gekämpft", spricht der neue Bürgermeister von einem "wunderbaren Team".

"Ich habe mit einem besseren Ergebnis gerechnet", macht Dr. Herbert Heiml kein Hehl aus seiner Enttäuschung. Mit nur 36,2 Prozent erreichte der CSU-Kandidat deutlich weniger Stimmen, als er erwartet hatte. Ursprünglich war er davon ausgegangen, dass die Entscheidung erst in einer Stichwahl fällt. Nun ist aber alles ganz anders gekommen. An dem Wahlergebnis "gibt’s nichts zu beschönigen".

An Analysen, warum die Wahl so und nicht anders ausgefallen ist, will sich der unterlegene Bürgermeister-Kandidat nicht beteiligen. Trotz der Niederlage hält sich die Enttäuschung von Heiml in Grenzen. "Man muss heutzutage mit allem rechnen", sagt er. "Ich bin gelassen in die Wahl gegangenen - und ich gehe auch wieder gelassen aus ihr heraus."

Dr. Heiml spricht von einem "eindeutigen Votum" und gratuliert Michael Loher zum Wahlsieg. Dass die CSU wieder acht Sitze im neuen Gemeiderat erungen hat, ist laut Heiml ein zufriedenstellendes Ergebnis. Doch "uns ist nicht gelungen, einen oder gar beide Sitze der Liste Junge Bürger zu erringen".

"Ich bin nicht hundertprozentig zufrieden", kommentiert Werner Schreiber seine 12,8 Prozent. "Ich hätte mich schon näher an den 20 Prozent gesehen". Das Ergebnis sei aber zumindest zweistellig. Gemessen daran, dass der SPD-Kandidat, wie er selber sagt, in Kraiburg nicht so bekannt ist, spricht Schreiber von einem "ganz ordentlichen" Abschneiden. Wahlsieger Michael Loher habe seine Bekanntheit "gut nutzen" können.

Zufrieden ist Schreiber damit, dass die SPD ihre drei Sitze im Gemeinderat habe halten können. "Froh bin ich, dass ich nun selber dazu gehöre."

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Waldkraiburger Nachrichten vom 16.02.2002

Loher: Bürger sollen mit anpacken

Kraiburg (ng) - Sehr gut besucht waren die beiden Frühstückstreffen der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) mit den anschließenden politischen Frühschoppen in den beiden Ortsteilen Frauendorf und Ensdorf.

Das Familienfrühstück wurde von der UWG anstelle von Wahlplakaten angeboten. Zugleich war die Möglichkeit zum persönlichen Kennenlernen des Bürgermeisterkandidaten Michael Loher sowie der Kandidaten für die Gemeinderatswahl gegeben.

Schwerpunkte der Diskussion im Ortsteil Frauendorf waen der Schneeräumdienst und das Anliegen, dass auch im Außenbereich des Ortes mehr für den Straßenbau getan werden muss. Michael Loher hatte in seinem Referat bereits diese Themen angesprochen und wies darauf hin, dass "Eigeninitiative der Bevölkerung bei der Bewältigung der Gemeindeaufgaben" gefragt sei und dass es "Pflicht des Markts ist, für die Verbesserung des Straßen- und Wegebaus zu sorgen".

Die Diskussionsteilnehmer waren sich mit Loher einig, "dass die Vergabe von Arbeiten, wie etwa das Schneeräumen, eine Möglichkeit ist, den Gemeindebauhof zu entlasten. Die Koordination der Hilfskräfte für Einsätze nicht nur in diesem Bereich muss dann wieder im Rathaus getroffen werden", so Loher.

Bei der Wahlversammlung im Ortsteil Ensdorf machte Michael Loher klar, "dass viele Projekte anzupacken sind, dass aber dafür nur ein solider Haushalt und langfristige, fraktionsübergreifende Politik die Grundlage bilden können". Hierfür sei auch der persönliche Einsatz der Ortsbewohner erforderlich. Es sei sein Ziel, "die Bürgerinnen und Bürger verstärkt in die Entscheidungen und Durchführung einzubinden. Die UWG wird auch weiterhin Gesprächsrunden mit den Bürgern anbieten."

Auch Landratskandidat Wolfgang Bruckmann von der UWG stimmte bei der Wahlversammlung in Ensdorf mit den Anwesenden darin überein, "dass die politische Zukunft gemeinsam und die anstehenden Projekte mit mehr Eigeninitiative angepackt werden müssen".

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Waldkraiburger Nachrichten vom 26.01.2002

Foto Ehrung Baumann, Lehmann Zwei Ehrenmitglieder

Kraiburg (ng) - Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Kraiburg besichtigte mit ihren Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl das Baugebiet Frauendorf, und traf sich anschließend im Gasthaus Löw zur Ehrung von Georg Baumann und Karl Lehmann.

Vorsitzender Michael Loher bezeichnete dabei die beiden als "Urgesteine der UWG", die sich nicht von einer politischen Übermacht entmutigen ließen und "immer ihre persönlichen Standpunkte im Gemeinderat vertraten". Loher weiter: "Wir, eure politischen Zöglinge, sind dankbar, immer wieder auf eure Erfahrungen zurückgreifen zu dürfen." Loher erinnerte ferner daran, dass es vor einigen Jahren noch viel schwerer war, als UWG-Gemeinderat Politik zu betreiben, da es noch keine organisierte UWG gab. Zum Dank für die Arbeit in der Gemeindepolitik und im Verein händigte er Georg Baumann und Karl Lehmann die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied aus und überreichte ihnen ein Buchgeschenk.

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Waldkraiburger Nachrichten vom 21.01.2002

Foto Michael Loher Ein Gipfelstürmer

Kraiburg (pg) - Um halb sechs in der Früh war das Glück perfekt. Michael Loher stand auf dem Gipfel der Hörndlwand und blickte der aufgehenden Sonne entgegen. "Es war einmalig", schwärmt der 45-Jährige noch heute von diesem "sagenhaften Augustmorgen".

Nicht zu den Massen in die Großstadt, in die Einsamkeit und Schönheit der Bergwelt zieht's den 45-jährigen Bankangestellten in seiner Freizeit. Und wenn er sich die Bergschuhe schnürt, auch dann will er höchstens einen oder zwei Kameraden um sich haben - oder vielleicht auch gar keinen. Denn auf seiner Suche nach der "Einheit von Mensch und Natur" will er nicht gestört werden. Fern vom Massentourismus sucht sich der 45-Jährige in der Bergwelt seinen ganz persönlichen, von anderen unabhängigen Weg.

Was für ihn auch in der Politik gilt: Als Vorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) bemüht er sich schon seit sechs Jahren, fern von allen Parteibüchern persönliche, unabhängige Antworten auf die Fragen zu geben, die sich in der Marktgemeinde stellen. Seit 1996 sitzt er im Gemeinderat. Und jetzt will der Bergsteiger den Gipfel im Rathaus erklimmen: Als Kandidat der UWG geht er ins Rennen um das Bürgermeisteramt.

Der Glaube und die Religion haben im Leben von Michael Loher von Anfang an eine große Rolle gespielt. Nach den ersten Schuljahren wechselte der geborene Bäckerssohn in das Erzbischöfliche Internat nach Traunstein. Und nach dem Abitur begann er dann, Theologie zu studieren. Michael Loher engagierte sich in der katholischen Jugendarbeit, unternahm Ausflüge mit Jugendgruppen, betreute Ministranten.

Doch aus dem Seminaristen wurde dann doch kein Theologe: Nach drei Semestern brach er sein Studium ab - und zwar "aus verschiedenen Gründen", wie er heute sagt. Die "weltlichen Dinge" rückten für ihn in den Vordergrund, als er seine heutige Frau kennen lernte und mit ihr zusammen eine Familie gründete. Mittlerweile ist Michael Loher stolzer Vater von drei Buben und einem Mädchen. Und er ist ein Banker: Nach dem Abbruch seines Studiums ging er bei der Kreissparkasse Mühldorf in die Lehre. Schon seit vielen Jahren arbeitet er nun schon in ihrer Filiale in Kraiburg.

Die Berge liebt Michael Loher - noch viel mehr aber die Familie. "Ich nehme mir viel Zeit für meine Frau und meine Kinder", sagt der 45-Jährige, der nicht immer ein Gipfelstürmer ist.

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